
Der Microsoft Editor war ein KI-gestützter Schreibassistent von Microsoft. Er funktionierte ähnlich wie Grammarly oder LanguageTool und half Nutzern dabei, fehlerfreie Texte im Internet zu verfassen.
Mehrsprachige Korrektur: Er prüfte Rechtschreibung und Grammatik in über 20 Sprachen gleichzeitig.
Stilverbesserungen: In der Premium-Version gab er Tipps für präzisere Wortwahl, höfliche Formulierungen und bessere Lesbarkeit.
Plagiatsprüfung: Er half dabei, Zitate korrekt einzufügen und die Originalität von Texten zu sichern.
Plattformübergreifend: Er lief als Erweiterung in Edge und Chrome, in Outlook im Web und direkt in den Microsoft-365-Apps wie Word.
Das Tool lief unauffällig im Hintergrund. Sobald man in einem Online-Formular, einer E-Mail oder einem Social-Media-Post tippte, unterstrich der Editor Fehler farbig: Rot für Rechtschreibung und Blau für Grammatik oder Stil. Die Basis-Prüfung war für alle Nutzer kostenlos. Die erweiterten KI-Stiltipps waren an ein kostenpflichtiges Microsoft 365-Abonnement gekoppelt.
Die separaten Browsererweiterungen des Microsoft Editors für Microsoft Edge und Google Chrome wurden am 31. Oktober 2025 offiziell eingestellt und durch eine integrierte Schreibhilfe direkt im Edge-Browser ersetzt. Damit wird der zeitweise aggressiv beworbene Microsoft Editor Teil der Computerhistorie. (kein Support und keine Updates mehr für die Add-ons).
Nachfolger: Die Funktionen für Rechtschreibung, Grammatik und einfache Korrekturen sind seither fest in die nativen Korrekturhilfetools von Microsoft Edge eingebaut (zu finden in den Edge-Einstellungen unter Sprachen bzw. Schreibunterstützung).
Keine Installation nötig: Edge-Nutzer benötigen keine separate Erweiterung mehr.
Google Chrome: Nutzer von Chrome wurden nach dem Stichtag nicht direkt auf eine integrierte Lösung umgestellt; sie müssen auf die standardmäßige Browser-Rechtschreibprüfung von Chrome zurückgreifen oder zu Edge wechseln, um die Microsoft-Schreibhilfe zu nutzen.
Funktionsumfang: Während grundlegende Prüfungen nativ in Edge arbeiten, kritisieren einige Anwender, dass bestimmte erweiterte Premium-Funktionen aus dem Microsoft-365-Abonnement im reinen Browser-Modus anfangs nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.
(Text mit KI-Unterstützung generiert)